454 Tage Berlin

Donnerstag, 17. Mai 2012 ||

Heute genau wohne ich 454 Tage in der Hauptstadt. Statistisch erfasst sind 15 Umzüge bei mir seitdem ich auf der Welt bin. Das ist ein Umzug aller einskommaacht Jahre. Die Grenze zum Umzug scheint also bald wieder erreicht zu werden. Und dennoch fühlte ich mich nirgends so wohl wie hier. Zwischen den anderen verrückten Menschen unter denen ich gar nicht auffalle. Eine Nummer im Chaos.

Zugegeben ich bin nicht der sozialisierteste Mensch in Deutschland. Wenn ich mal zwölf Tage keinen Menschen sehe, fange ich nicht an in Depressionen zu verfallen und mir die Haare auszureißen. Ich kann gut mit Menschen – muss aber nicht. Ich komme auch ganz gut in der Einöde klar. Für eine Großstadt muss man dafür gemacht sein – gerade als zugezogener. Man trifft Leute – redet mit ihnen als ob man sich Jahre kennt und danach sieht man sie nie wieder. Trotz Abmachung. Man sollte das wissen, damit man keine Fehler bei sich sucht. Aber ich komme auch gut aus mit den Berliner Schnauzen. Ich mag es wenn man ehrlich, offen und direkt sagt was einem gefällt und was einem nicht gefällt und ich kenne viele die das als “unmöglich” stempeln. Aber die Stadt verändert einen auch. Man kann dann plötzlich bei Lärm schlafen, man geht direkt an der Hauptstraße essen, man drängelt sich durch Massen von Menschen am Wochenende und merkt es noch nicht mal wirklich. Sachen die einen früher auf die Nerven gingen,deren Dasein merkt man heute gar nicht mehr wirklich. Dreck, Lärm, Verkehr, Stress.. man wächst mit der Stadt. Und dennoch blendest du mehr aus als vorher, damit es dich nicht überblendet.

Berlin.. mit dir werde ich alt.. wenn ich darf..

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Berlin Hipster

Donnerstag, 3. Mai 2012 ||

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Berliner Weisse – die Eine

Donnerstag, 3. Mai 2012 ||

..unpolitisch..

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Zitat der Persönlichkeit

Samstag, 28. April 2012 ||

Eine Persönlichkeit ist Ausgangs- und Fluchtpunkt alles dessen, was gesagt wird, und dessen, wie es gesagt wird.

-Robert Musil-

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Frankfurter Oper – HDR

Samstag, 21. April 2012 ||

© Rene M.

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Flug LH3516 – Ein Augenblick…

Freitag, 20. April 2012 ||

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Wann stirbt StudiVZ?

Dienstag, 10. April 2012 ||

© wannstirbtstudivz.com
© wannstirbtstudivz.com

via: www.wannstirbtstudivz.com

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Berliner Dom

Dienstag, 10. April 2012 ||

©  Rene M. || street-people.de

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More Trees – Less Assholes

Montag, 9. April 2012 ||

via: thisisnthappiness
(weitere Bilder im Blog – der Besuch lohnt sich)

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Deutsches Blogsterben 2.0

Donnerstag, 5. April 2012 ||

Ein Trend der im Mikro-Blogging-Kosmos schon lange eine Rolle spielt. Dank Facebook, Google+, Twitter und Co. sterben die Blogs aus. Dazu braucht man keine groß angelegte Feldstudie – gucken wir einfach mal auf die Blogbar dieses Blogs:

23 Blogs befinden sich in meiner Bar. Ausgesucht nach keinem besonderem Kriterium oder Klang, sondern einfach um mich zu erinnern immer mal wieder abzugucken wenn mir nichts einfällt bzw. um einfach was zu lesen zu haben.

Angeber.in – 06.Juni 2011
B like Berlin – 15.September 2011
Daily Pia – 16. Februar 2012
Kopfschüttelblog – 04.Oktober 2011
Ich und Elaine – 07.Dezember 2010
Patsy Jones alias IndigoIdian – 09. Februar 2012
Plattenbaublog – 08. Dezember 2011
Schätzcken – 12. März 2012
Street-Girl – 02.Januar 2012 (Blog beendet)

Das bedeutet also, von 23 regelmäßig schreibenden, haben sich 9 in der Zwischenzeit aus meiner Blogbar indirekt zurück gezogen. Und darunter nicht nur Gelegenheitsblogs sondern durchaus auch größere Projekte. Kopfschüttel Blog und Patsy Jones zum Beispiel sind durchaus auch über die eigenen Freundesgrenzen bekannt. Auch Angeber.in und Daily Pia haben die Blog Frequenz deutlich nach unten geschraubt. Wobei Daily Pia durch zwei Beebees was anderes zu tun hat, als die Welt mit neuen Texten zu füttern. Aber der Eindruck bleibt, das beschworene Blogsterben aus der Vergangenheit stellt sich ein. Man kann den Gedanken nur einmal neu aufschreiben. Und in der Gunst der Webseiten ist die eigene Webseite scheinbar deutlich unattraktiver geworden. Die “Bekannten” Projekte “Sonnenanne“, “Wasserglasmädchen” und “Gedankenblase” ebenfalls nicht mehr mit Leben erfüllt oder gänzlich abgeschalten. Stattdessen eine hohe Pinnwand Quote bei Facebook und Co.

Die deutschen Blogs die nie wirklich als Medium angekommen sind – ist es zu Ende damit? Als ich 2006 angefangen habe, schien es sich zum neuen Ton zu entwickeln ein Blog zu führen. Zu den Glaubensfragen gehörte WordPress oder Serendipity?! Heute twittern wir, wir facebooken oder machen sonstwas. Ist die Generation “Blog” schon wieder out und zu alt um sich durchzusetzen?

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IPhone: SMS Erinnerung ausschalten

Mittwoch, 4. April 2012 ||

Also ich bin kein ausgemachtes Technik Blog, aber da ich 100.001 Fragen im Web gelesen habe, mit immer demselben Inhalt – eine kurze Abhandlung wie man den SMS Erinnerungston ausschaltet:

Einstellungen -> Mitteilungen (nicht Nachrichten!) -> dann Nachrichten -> runter scrollen bis Anschlag -> “Hinweis wiederholen” klicken -> “NIE” einstellen und euer Problem hat sich erledigt.

Hierfür muss man nicht Jobs mit Nachnamen heißen und auch kein Jailbreak durchführen, das sowieso überbewertet ist. Eine ruhig(ere) Zeit!

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Was hat dich bloß so ruiniert?

Dienstag, 3. April 2012 ||

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Link || street-people.de

Montag, 2. April 2012 ||

http://www.street-people.de

 

 

 

 

 

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wish you were here

Samstag, 17. März 2012 ||

via: Flickr

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Großburgwedel – 12 Zeilen zur Zeit

Freitag, 16. März 2012 ||

der mensch, so sagt das sprichwort aus
sei hilfreich, gut und edel
gelingt ihm das, baut er ein haus
im schönen großburgwedel

zu viele streben nach berlin
doch werden sie erwachsen
dann sieht man sie geläutert ziehn
ins tiefste niedersachsen

das licht wird abends abgestellt
wer rechts fährt, braucht kein blinker
hier leiht der fuchs dem hasen geld
und ewig schweigt der klinker

via: 12 Zeilen zur Zeit

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Evolution of Photoshop by Photoshoplady

Samstag, 25. Februar 2012 ||

Photoshop Tutorials

The Evolution of Photoshop Infographic is brought to you by Photoshoplady.com

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Berlin Skuril – Aufwärts sitzen

Freitag, 24. Februar 2012 ||

via: Tagesspiegel – Foto Florian Piepereit
(Oberbaumbrücke – Berlin xBerg)

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American Ecstasy by Barbara Nitke

Freitag, 24. Februar 2012 ||

USA, 80er Jahre. Nach der sexuellen Revolution werden Pornos im Kino gezeigt anstatt in schaurigen Kellern auf Video abgespielt. Behaarte Menschen die es heute in wenigen Streifen geben würde, prägen das Bild der Szene. Barbara Nitke hat von 1982 bis 1991 die Szene fotografiert und dokumentiert. Anfangs die Oberfläche, aber nach und nach die Motive dahinter. Entstanden ist “American Ecstasy” . Ein Blick lohnt sich. Keine Angst, man muss nicht warten bis alle aus dem Büro sind oder es dunkel ist draußen und man die Vorhänge zuzieht. Nicht, wenn man ein aufgeklärtes Verständnis zu dem Thema hat.

Website: Barbara Nitke – American Ecstasy | Kickstarter Projekt – Geld sammeln für die Verlegung | Barbara Nitke bei Wikipedia

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Ein Kirchen Gauckler als Präsident

Dienstag, 21. Februar 2012 ||

Seit Pfarrer #Gauck vor die Kameras trat und damit den Abend von Show Talker Günni Jauch ganz durcheinander brachte, kennen wir den Namen vom neuen BundesPräsi, den ersten Ostler im Staat [TaZ]. In zweierleich Hinsicht, denn ist der reife Anfang/Mitte Siebziger nicht nur der erste Mann im Staat, sondern auch der erste Präsident aus der ehemaligen DDR, neben Merkel der ersten Kanzlerin und dann noch aus der ehemaligen DDR. Die Ossis kommen. Wenngleich das keine Diskussion über OST/WEST lostreten soll, aber wieso unterhält sich die TAZ jetzt über den Ostler und nicht über den drölften Westler Wulf der aus Hannover ja nun in Westdeutschland seine Wurzeln hat? Man wird seine Gründe haben.

Zurück zu Gauck. Während die Zeit ein Quiz veranstaltet um die Leser auf die Probe zu stellen (Antworten stehen alle bei Wikipedia), sammelt die Piraten Partei fleißig Links gegen Gauck unter dem Motto “#notmypresident”. Zugegeben, ein wenig komisch kommt die ein oder andere Aussage des Pfarrers schon daher.

Sie (Bürger) müssen wissen, dass etwa die Speicherung von  Telekommunikationsdaten nicht der Beginn eines Spitzelstaates ist.

Gauck findet Occupy-Bewegung und Bankenkritik “unsäglich albern”

Aber er hat die Wahl angetreten und wird erwartungsgemäß auch gewinnen. Denn Lafontaines’ Kandidat sollte nicht wirklich eine Chance haben im ernsten Politgeschäft. Denn ganz so verrückt wie die Isländer ist hier noch keiner. Zumindest nicht in ausreichender Zahl.

Was mich als alter Kirchenkritiker viel mehr interessiert ist, wie ist denn seine Beziehung zu aktuellen Ansichten seiner Glaubensgemeinschaft? Kirche und Staat sind strikt zu trennen, so handhaben wir das nicht nur innerdeutsch, aber bringt man denn seine Ansichten doch mit ins Schloss? In guter Erinnerung ist die Debatte über einen homosexuellen Außenminister der auch in arabische Staaten fahren muss und daher nicht auf überschwängliche Willkommens-Zeremonien hoffen darf. Ob nun DDR hin oder Bürgerrechtler her, wer klärt die Frage der Weltanschauung und ob ein Pfarrer auch Menschen akzeptieren kann die ausgesprochen gegen seine Ansicht der Welt und Religion sind? Immerhin unterzeichnete Gauck unter rot-roter Flagge in Berlin 2005 eine Liste die für den Erhalt von Religionsunterricht an Berliner Schulen eintrat und ausdrücklich nicht die liberalere Form “Lebenskunde – Ethik – Religion” unterstützte die von Regierungsseite in Berlin eingeführt werden sollte. Es drängt sich doch die Frage auf, wie viel Anti-Religion passt in seine Weltanschauung? Kann man seine Überzeugung vor der Tür lassen? Warten wir es mal ab!

Als in den Artikel anfing zu schreiben hatte ich alle Twitter Einträge zum Thema #Gauck gelesen, in den 30 Minuten sind schon 171 neue hinzu gekommen. Eins haben Köhler, Wulf und nun Gauck gemeinsam. Man spricht wieder über das höchste Amt im Staat.

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Docma – Prints are not Death!

Samstag, 11. Februar 2012 ||

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Ihr DOCMAtisches Team

Print Erzeugnisse are not death! Großartige Zeitung und auch wenn ich viel zu wenig Zeit reinstecke, für gute Print Erzeugnisse bin ich immer zu haben bei all dem APP Wahn und Display Hype das wir derzeit haben. Eine Seite fertig gelesen um zuschlagen und über das gerade gelesene nachzudenken in entspannter Haltung gibt mir irgendwie mehr als 100 Bildschirme um mich herum.

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