Beitrags-Archiv für die Kategory 'politik & presse'

J.Fielding: Träum süß,mein Mädchen

Samstag, 14. August 2010 11:53

Zugegeben, der Titel lädt wahrscheinlich mehr Frauen als Männer ein den Roman von Joy Fielding zu lesen. Nachdem ich aber schon “Flieh wenn du kannst” und “Schlaf nicht wenn es dunkel wird!” gelesen habe, war der Kauf von “Träum süß,mein Mädchen” nur der logische Folgekauf.

Frau mit Kind auf einer Seite, wilder Liebhaber zum Zweiten, ein Mord an einer Freundin als dritte Anfangshandlung im Buch. Während der Mord erst am Ende des Buches klar werden sollte, sind Schauplatz 1 und 2 abwechselnd an der Reihe und bewegen sich langsam aufeinander zu. So fährt Brad mit seiner neuen, in einer Bar aufgerissenen und sonst ehr unglücklich durchs Leben laufenden Jamie Kellog durch die USA und verändert sein anfangs noch hochglänzendes Gesicht in eine dunkle Fratze die Jamie nach und nach Angst macht. Da der Point of no return aber schon am ersten Abend unbemerkt an ihr vorbei zog, entkam sie dem Bann nicht. Auf deren Reise ereignen sich so immer merkwürdigere Sachen deren Eigendynamik sie schon lange nicht mehr kontrollieren kann.

In der zweiten Teilgeschichte leben Frauen in der “Mad River Road” der Straße der “Schiffbrüchigen”, eine Auffangsstraße für Alleinerziehende. Die Straße erinnert ein wenig an die Mysterial Lane aus Desperate House Wifes. Auch hier gibt es eine Frauenrunde, die aber nicht so ausgeprägt ist wie in der US-Sitcom. Man trifft sich zu Lesekreisen, die aber nie dazu benutzt werden auch Bücher zu besprechen.Das Leben hier ist nicht einfach, die Namen nicht immer echt und der Schein der auf den Häusern liegt, nicht immer so wie er zu sein scheint.

Erst am Ende des Buches lichten sich die “Tatorte” und man erkennt die Struktur. Immer schwierig in Literaturform zwei verschiedene Schauplätze nachfolgend in ein Buch zu fasssen. Das was mit einem Film einfach scheint, bleibt nur den besten Autoren in Buchform reserviert. Joy Fielding schafft diese Schere meiner Meinung nach auch nicht wirklich, was die Spannung im Buch ein wenig drückt. Man muss Passagen 1-2 Mal lesen um zu erahnen wie die wirkliche Verbindung ist.

So ist “Träum süß,mein Mädchen” ein unterhaltendes Buch, das aber nicht so spannend anmutet wie die ersten beiden Romane die ich von Joy Fielding gelesen habe. Tipp: Das Buch in einer Runde durchlesen und keine größeren Pausen lassen, damit man die Handlung nicht aus dem Kopf verliert und die Parallelen die am Ende des Buches dann ein Muster ergeben.

Thema: politik & presse | | Kommentare (0) | Autor: twister

“balconing”

Donnerstag, 12. August 2010 19:02

Es war im Sommer 2000. Abschlussfahrt ins benachbarte Ausland. Im Kopf ein Luxus Hotel mit allem Schicki-Micki und fürstlichen Ambiete ,landeten wir in einem typisch ost-europäischen “Hotel” der Durchfahrtsklasse. Schulabschlussfahrt! Ein Jahr bevor uns das Arbeitsleben haben sollte, wollten wir uns verabschieden, wie alle Klassen. Und feiern das wir es endlich haben … das Kapitel “Schule”. Wir fuhren also nach Tschechien in ein Hotel, das den Namen nicht verdiente. Strenge Grenzkontrollen und wachsame Blicke von unserer Lehrerin, die ebenfalls ihre letzte Fahrt vor der Rente antraten waren uns sicher.
Stationiert in einer Wohnsiedlung vor den Toren von Prag richteten wir uns ein. Taschentragegriffe -und Schlaufen wurden zu Ketten aneinander gereiht und auf Länge den Balkon herab geprüft, Verstecke wurden ausgemacht um landestypische Getränke zu deponieren, Pläne wurden geschmiedet, Entfernungen wurden ausgemessen.
Und nachts, wenn unsere kurz vor Renteneintritt stehende Lehrerinnen schliefen, ging das Leben los. Vodkaflaschen in Reisetaschen die in die 2.Etage gezogen wurden, umfallende Mitglieder illegaler Veranstaltungen die im Handumdrehen auf 0,0 Dezibel runter gestoppt werden konnten wenn es denn sein musste. Aber es musste nicht sein, denn auch unsere Begleiterinnen wussten – das war der Sommer unseres Lebens!

Und so kam es auch, das wir die Entfernungen zwischen den einzelnen Zimmern nicht über den versperrten Flur (Lehrergefahr!) nahmen, sondern über die Balkone. Von einem zum anderen waren es keine 3 Meter und wir waren jung und durstig. Wie sollten wir voran kommen ohne aufzufallen? Natürlich ‘Außen rum’! Erfanden wir auf diese notgedrungene Art das “Balconing” das betrunkene Briten jetzt auf Malle nachmachen? So schreibt es jedenfalls der Stern in seiner Online Ausgabe heute. Lokale Medien berichten von mehr als 30 Verletzten, sogar 8 Toten Urlaubern.
Ein Schreck wenn man 10 Jahre später in seiner Wohnung sitzt, den Arbeitstag gerade hinter sich hat und mittlerweile 10 Jahre schlauer und reifer ist. Heute traue ich mir nicht mal mit den Inline Skates eine scharfe Bremsung. Sofort steigen Gedanken in meinen Kopf die mich fragen was passiert wenn ich falle? Wie sehe ich dann aus? Was kann ich mir brechen? Vor 10 Jahren? ! … Ich war noch nie der beste Skater, aber Gedanken über Verletzungen die ich noch nicht hatte – hab ich mir nie gemacht!

So ändern sich die Zeiten, die Dummheiten bleiben die Gleichen. Aber was bemerkte schon meine Oma? Lass ihn, er muss seine Erfahrungen selber machen.

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Corrida de toros – Stierkampfverbot

Mittwoch, 28. Juli 2010 19:09

..ich würde das sagen das wird Zeit im Jahr 2010 – Stierkampfverbot in Katalonien

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Die deutsche Antifa in seinem Lauf…

Dienstag, 29. Juni 2010 12:01

…halten weder Mesut noch Yussuf auf….

…”Was ist passiert? Das 4:1 gegen England wirkt nach. “I don’t like Mondays” – das gilt nur für Bob Geldof und die Boomtown Rats, Campino und seine britischen Leidensgenossen. Der Rest, ganz Deutschland, ach was: die ganze Welt staunte auch noch am Tag danach über Jogi Löws Buben, die Lampard, Rooney & Co. zurück auf die Insel geschossen haben.

Am Sonntagabend war nicht nur der Berliner Kurfürstendamm eine glühende schwarzrotgoldene Partyzone, und wenn der optische Eindruck nicht täuscht, nimmt die Beflaggung von Autos, Fahrrädern und Balkonen weiter zu.

Auch in Berlin-Neukölln, dem Multikulti-Kiez par excellence. Vor allem Deutschtürken und Deutscharaber staffieren ihre Läden schwarzrotgold aus. Das konnten die Szene-”Autonomen” vom schwarzen Block – “Nie wieder Deutschland!” – natürlich nicht dulden. Der antifaschistische Kampf kennt keine Gnade, und auch ein Kleinhändler aus dem Libanon kann ein gemeingefährlicher Flaggen-Nazi sein.

Dramatisch zugespitzt hat sich der Berliner Kulturkampf um den politisch korrekten WM-Fahnenschmuck an der Ecke Sonnenallee/Pannierstraße vor “Bassal’s Elektro-Shop”, wo Ibrahim Bassal und seine Freunde ein gigantisches Flaggentuch aufgehängt haben. Dreimal schon wurde es von autonomen Einsatztruppen zerstört, die das kollektiv verankerte deutsche Naziungeheuer auch noch im voll integrierten türkischen Gemüsehändler bekämpfen.

Doch auch schwarzrotgold drapierte Autos sind zur Zielscheibe revolutionärer Attacken geworden. Die politische Stoßrichtung ist glasklar: Nieder mit Özil, Cacau, Khedira und den anderen blondgermanischen Nazi-Bestien! Der Schuss ist fruchtbar noch. Den deutschen Antifaschismus in seinem Lauf halten weder Mesut noch Yussuf auf.” …

quelle: spiegel – online

Was soll einem zu sowas noch einfallen?

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ach ne!

Montag, 19. April 2010 12:27

quelle: welt-online

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Gefunden! Jesus saves

Mittwoch, 14. April 2010 7:48


via: einFragevonStil

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Gefunden! Kirche Heute

Samstag, 10. April 2010 11:12

by titanic

by titanic

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who da fu*k is T.Sarrazin?

Mittwoch, 10. März 2010 16:27

Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.

Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause, zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster.

Die Beamten laufen bleich und übel riechend herum, weil die Arbeitsbelastung so hoch ist.

Es ist ja auch anstrengend, über die Straße zu latschen und immer mit denselben Jugendlichen zu sprechen. Da sehnt man sich vielleicht nach einem warmen Büro mit einem übersichtlichen Aktenstapel, wo das Telefon dreimal am Tag klingelt.

Ehe jetzt einer im 20. Stock sitzt und den ganzen Tag nur fernsieht, bin ich schon fast erleichtert, wenn er ein bisschen schwarzarbeitet.
[Quelle]

Kennt jemand Thilo Sarrazin? Ich kannte ihn nicht, bis zu dem Kommentar von Hubertus Volmer bei N-TV. Thilo Sarrazin, seines Zeichens für die Bundesbank tätig, ehemaliger Finanz Senator in der Hauptstadt und SPD Mitglied. Noch nie von dem Mann gehört! Aber wenn man die Aussagen so liest, dann frag ich mich, warum eigentlich nicht? Ist er so unwichtig das man ihn nicht bemerkt oder nimmt ihn mittlerweile wegen seiner Äußerungen keiner mehr ernst? Mhh.. wohl ne Mischung aus beidem! NTV Empfehlung ..”einfach ignorieren”…

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via: alles außer englisch

Freitag, 29. Januar 2010 13:19

via Niggemeier

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WELT Satire: wie Pleite ist Al-Qaida?

Samstag, 7. November 2009 11:50

al-kaida1

al-kaida2

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Joy Fielding: Schlaf nicht wenn es dunkel wird

Donnerstag, 22. Oktober 2009 22:07

Oh Gott wie viel Bücher habe ich dieses Jahr schon gelesen? 12? 15? So viel wie die letzten Jahre nicht zusammen und die Lust reißt nicht ab. Aktueller “Schinken” – “Schlaf nicht wenn es dunkel wird” von Joy Fielding.

Die Krankenschwester Terry lebt allein. Nach dem Tod ihrer Mutter die sie bis zum letzten Tag gepflegt hat lebt sie allein in dem großen Haus in Florida. Im Garten steht ein kleines Häuschen das Erica, eine junge Untermieterin, bewohnte. Bevor Sie sich aus dem Staub gemacht hat, mit Mietschulden. Terry beschließt das Haus neu zu vermieten. Nicht nur um ein paar Einnahmen zu haben, sondern auch um etwas mehr Gesellschaft in ihr karg gewordenes Leben zu kriegen. Auf die Anzeige meldet sich Alison. Eine junge Frau die Ihr Glück und weiteren Lebensweg in Florida neu finden will ,nachdem sie mit Ihrer Familie nicht mehr klar kommt. Die beiden werden Freunde, mehr als Freunde. Alison hält Einzug in das Leben und den Alltag von Terry, einer 40-jährigen Frau die eigentlich nur geliebt werden will. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Freunde von Alison gehen ein und aus. Aber die Sache wird merkwürdig. Lance taucht auf in dem kleinen Häuschen, Alisons Bruder aus Baltimore der nur mal nach ihr sehen will, weil der Rest ihrer Familie nicht weiß wo Alison ist. Lance wird anzüglich, Terry schöpft mehr und mehr verdacht – irgendwas stimmt da nicht! Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Lance entpuppt sich als jemand anders, nur der Name stimmt. Es ist der Ex von Alison. Terry wird alles zu viel. Als dann auch noch der neue Flirt nicht das ist was er scheint verliert sie die Nerven. Das Ende ist im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich.

Eine sich ständig drehende Geschichte die nichts an Spannung verliert über die 350 Seiten. Und das Ende? Wer nach der Hälfte des Buches nur den Anschein hat die Lösung zu wissen – wird hinter her große Augen machen!

Lesebefehl!

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Wahl-O-Mat: NPD vs. Die Linke

Sonntag, 6. September 2009 10:34

Sollte man ja meinen das es da keine “politische Schnittmenge” gibt (das ist der Wahlkampfausdruck 2009 für mich). Doch wenn man den Wahl-o-Mat mal anschmeißt und die 38 Fragen beantwortet hat man anschließend die Möglichkeiten sich die Positionen der Parteien anzeigen zu lassen, während das Online Tool auch die eigenen Standpunkte mit bis zu 8 Parteien vergleicht. Auffällig sind die gleichen Standpunkte von NPD und Die Linke. In 19 von 38 Fragen die im Wahlentscheider gestellt werden stimmen beide Parteien überein! Nimmt man zum Vergleich die öffensichtliche Beziehung von CDU/CSU und FDP kommt man nur auf 17 von 38 Fragen die beide mit der gleichen Position beziehen. Nur die beiden linken Die Linke und die Piratenpartei teilen mehr Meinungen miteinander als die NDP und die DL.Was aufällig ist, es gibt keine Frage die alle gleich beantworten. Bei der Frage nach der Lockerung vom gesetzlichen Kündigungsschutz sind alle Parteien außer die FDP gegen eine Lockerung, bei der Frage ob es möglich werden muss auch bundesweite Volksentscheide zu initieren sperrt sich nur die CDU/CSU. Keine Partei außer die NPD forciert einen Austritt aus der EU Gemeinschaft und auch nur die NPD wünscht sich die D-Mark zurück. Auch alle selektierten Parteien (FDP,CDU,SPD,Die Linke,Piratenparei) sehen die derzeitige demokratische Staatsform als gut an, quer stellt sich hier wieder mal nur die rechte Seite.
Der Wahl-O-Mat ist sicherlich eine gute Erfindung für Menschen die mit Politik nicht viel am Hut haben, aber dennoch wählen wollen. Im September entscheidet sich immerhin der Weg der kommenden 4 Jahre für das Land. Längst weiß jeder Erstwähler das man die Versprechen und Vorgeplänkel aus den Wahlkampftouren nicht so ernst nehmen sollte. Daher empfiehlt sich ein Blick in das Parteienprogramm. Wem das zu anstrengend  ist und/oder zu lange dauert hat mit dem Wahl-O-Mat zumindest mal einen Ansatzpunkt. Mit Stand 05.09.2009 wurde das Tool 834.504 Mal aufgerufen. Ein Klick Mitte der Woche wurde mir verwährt, weil der Server überlastet war. Es wird also scheinbar genutzt!

Übrigend SPD und CDU/CSU die derzeitige Regierung bringt es auf 13 von 38 Fragen die beide gleich beantworten.

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BamS Hundewissen

Sonntag, 6. September 2009 9:46

Heute mache ich mal das BildBlog zur Feier des Tages. In dem Artikel geht es um einen Hunde-Rekord. Besser gesagt um Chanel vs. Penny. Chanel ist mit 21 Jahren letzten Dienstag in New York gestorben, Penny lebt noch. Ist eine Berner Sennenhündin, ca. 25 Jahre und aus dem Allgäu. Der Abschnitt über das Alter.. amüsant!

HundeBams1

Meine volle Bewunderung erhält hier der Scharfsinn von Herrn Dr. Pohl aus Obergünzbach. Der nach einer akribischen Analyse der Zähne sicher ist, man fühlt sich fast wie bei CSI Allgäu(!), dass der Hund vor 1986 geboren sein MUSS. Ein Wahnsinn! Und das obwohl Penny dem Frauchen schon 1985 zugelaufen ist. Klasse!

Zweiter Punkt, “Ein Menschenjahr sind 7 Hundejahre” damit wäre der Redakteur ja wohl mal raus aus “WWM”. Diese Berechnung gibt es schon Jahre nicht mehr. Beim nächsten Besuch in der Kleintierpraxis, einfach mal an die Wand sehen. Die meisten Tierärzte haben eine neue Berechnungstabelle griffbereit. Und solange kann man bei dem Tierarzt hier auch online nachgucken.

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Simon Beckett: Obsession

Mittwoch, 8. Juli 2009 20:22

Buch Cover

Buch Cover

Das erste Mal von Simon Beckett habe ich in einem Buch von Stephen King aka Richard Bachmann gelesen. Im Buch “Qual” das neu aufgelegt wurde, verriet King Beckett als “Star der Szene”, das machte mich neugierig. In den Bestsellerlisten des Spiegel Rankings fand man ständig Bücher von Beckett, also griff ich zu “Obsession”.

Ein Buch das auf den ersten Blick nicht auffällt. Obession, was bedeutet das? Die Bedeutung im Zusammenhang mit dem Buchtitel erfährt man nach und nach in dem Roman selber. Dabei geht es um einen Mann, verheiratet,einen Stiefsohn – Jacob. Bei Jacob wird Autismus diagnostiziert, seine Frau Sarah stirbt unerwartet und beim “aufräumen” entdeckt Ben komische Zeitungsartikel von dem Tag an dem Jacob geboren ist, die Reise durch das Rechtssystem Englands beginnt. Jacob wurde als Baby entführt von Sarah und Ben findet seinen richtigen Vater. Der ist aber ebenfalls nicht ganz so normal wie man glaubt und bald zweifelt Ben an der Richtigkeit seiner Entscheidung Jacob, der eigentlich Steven heißt, seinem leiblichen Vater zurück zu geben. Das Spiel nimmt seinen Lauf.

Die schreibweise von Beckett ist kurzweilig und nicht zu ausgeschmückt. Zurecht nennt ihn S.King einen der Besten in diesem Genre. Obsession ist spannend und aufmerksam geschrieben, selbst bei den Details der Nebensächlichkeiten kann man sich lebhafte Bilder machen und nimmt an Bens Leben teil.

Fazit: Ein Buch das man lesen MUSS, wenn man spannende Geschichten ohne Aliens und Seen voll mit Blut und Tot liebt. Kein Mord und Totschlag und doch spannend, man kann es fast nicht aus der Hand legen. UND es macht Lust auf mehr

Simon Beckett
Beckett arbeitete als Hausmeister, Immobilienhändler, Lehrer und Schlagzeuger bevor er sich nur noch dem Schreiben widmete. Als gelernter Journalist schrieb er für “The Times”, “The Independent on Sunday”, “The Telegraph” und andere. Der 1968 in Sheffield geborene Autor erweiterte seinen Horizonz in Tennessee/USA wo er bei der polizeilichen Arbeit mit Schwerpunkt Verwesungsprozesse.
Beckett wohnt mit seiner Frau Hilary nach wie vor in Sheffield.

weitere Werke:

  • kalte Asche
  • Die Chemie des Todes
  • Leichenblässe

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Sarah Kuttner: Mängelexemplar

Dienstag, 21. April 2009 12:31

buchcover

buchcover

Da lebt eine End-zwanzigerin mit Ihrem Freund und einem stressigen Job nebeneinander her. Der Streit und Stress ist nach Jahren mehr als die Liebe und alles was die Beziehung zusammehält ist der Kleber “Gewohnheit” Irgendwann zerbricht die Beziehung und sie verliert den Job, worauf ihre 5-Säulen Welt stark ins Wanken kommt und sie Hilfe braucht. Die sie in Form von Therapie und Tabletten auch bekommt. Sie lernt einen anderen Psycho kennen der sich nicht verlieben kann um anschließend mit ihrem Arbeitskollegen anzubandeln,dem Max. Der Mann mit Verständnis und der Schulter an der sie sich ausheulen kann. So könnte man das Buch von Sarah Kuttner beschreiben, aber man würde es damit wenig würdigen, wenn auch die Geschichte genau so läuft und man sie verkürzt in den Klappentext schreiben müsste. Aber man soll ja Bücher nicht wegen seinem Klappentext kaufen, sondern wegen dem Inhalt und der ist kurzweilig, aufschlussreich und interessant geschrieben – vielleicht ab und zu etwas zu sehr am Weltende, aber gut. Sarah Kuttner beschreibt das Leben der neuen Generation. Von einer selbstbewussten Frau die durchs Leben muss weil sie es will. Von Ängsten und das man sich diese eingestehen sollte. Das es nicht cool ist eine schwierige Kindheit gehabt zu haben, aber es ist cool zu verstehen wer man ist und was man will.

Als ich dieses Buch gekauft habe wollte ich es eigentlich verschenken. Aber Doppelgeschenke sind blöd und somit habe ich es selber gelesen. Ich habe es widerwillig geöffnet, weil ich mehr daran dachte das es ein Girly-Buch ist ,das nicht ernst ist und das im Schatten von all den “Fleckenteufeln”, “Feuchtgebieten” und “Bitterfotzen” nur wieder mal ein Buch über schräge Phantasien von Autoren ist die meinen eine Generation über ein Kamm zu beschreiben. Aber ich habe es gelesen und muss mich selber revidieren. Ich behaupte jeder kann sich ein Stückchen in Caro Hermann versetzen und hat Berührungspunkte mit der Figur. In Leben, Gedanken, Problemen oder vielleicht auch von allem ein bisschen.

Man sollte das Buch nicht gerade lesen wenn man selber gerade an der Existenz zweifelt, Antidepressiva nimmt oder unzufrieden mit sich und der Welt ist. Es ist auch nicht ratsam sich darin selber zu suchen. Aber ähnlich wie bei einem Unfall auf der Autobahn bei dem wir zwangsläufig hingucken ,weil unser Bewusstsein und schärfen will und vor Augen führt was passieren könnte, so ist es auch mit diesem Buch.

Lustig geschrieben mit ein bisschen viel schwarz und weiß und dafür vielleicht ein bisschen zu wenig grau. Aber auf alle Fälle gut!

edit:
und so sieht es….
Frau Bader vom Fokus / Lovelybooks /

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In dubio pro reo?

Mittwoch, 11. Februar 2009 20:32

Was haben Joseph Jones, Antonio Nunez, Omar Ninham, Antonio Russell, Ken-Tay Lee, Quantal Lotts, Ian Manuel, Dominic Culpepper und Joe Sullivan gemeinsam? Sie leben alle in den USA, sie sind allesamt Insassen in US Gefängnissen und sie sind allesamt zu lebenslanger Haft verurteilt und das im Kindesalter.

Auszug aus der UNO Menschenrechtskonvention

“Für Straftaten, die von Personen vor Vollendung des 18. Lebensjahres begangen wurden, darf weder die Todesstrafe noch lebenslange Freiheitsstrafe ohne die Möglichkeit vorzeitiger Entlassung verhängt werden.”

Nur zwei Länder unterschrieben diese nicht, Somalia und und? Genau, die USA. Und so sitzt Joe Sullivan schon 20 Jahre in Haft, keine Chance auf Entlassung. Er hat MS und sitzt im Rollstuhl. Er soll mit 13, zusammen mit zwei anderen, in ein Haus eingebrochen sein und die die 72 jährige Hausbesitzerin vergewaltigt haben. Deswegen sitzt er ohne Chance einen Fuß als freier Mann vor die Tür zu setzen. Die Hausbesitzerin beschrieb den Täter als “Schwarzen mit grausem Haar”, die Stimme konnte sie nicht genau identifizieren. DNA Spuren wurden 1993 von der US Justiz vernichtet.

2300 “Lifers” sitzen hinter US Gittern. 2300 Täter die Jugendlich waren bei ihrer Verurteilung. Jugendlich aber ohne Chance auf Bewährung oder Entlassung. Ein Leben hinter Gittern. Die genannten waren 13 bzw. 14 Jahre alt.

Vielleicht setzt Obama auch hier ein Zeichen. Um das amerikanische Problem in den Griff zu kriegen, das Leute aus dem Telefonbuch entscheiden was mit den Leben anderer passiert. Zumindest im Fall Joe Sullivan sollte man überlegen wie ein Behinderter eine Vergewaltigung begehen kann. Und wie genau das Opfer ihren Peiniger beschrieben hat. In dubio pro reo (“Im Zweifel für den Angeklagten”)? Nicht pauschal zu beantworten, aber was spricht gegen die Unterzeichnung der Konvention? Und im Fall Joe Sullivan sicherlich ein “In dubio pro reo“.

via: Spiegel-Online

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gesetzliche Krankenkasse

Mittwoch, 28. Januar 2009 21:50

Mal laienhaft gefragt. Wenn man sich beide offiziellen Statistiken für die Jahre 1994 bis 2007 anschaut dann sieht man klar die Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben pro Mitglied.

Einnahmen:

Ausgaben:

Frag ich mich was die Versicherungen mit den 1016 Euro Differenz pro Mitglied so gemacht haben? Schätzungsweise nichts Gutes denn ab Januar, wir wissen es alle, sind es, egal welche Kasse, 15,5 Prozent Krankenversicherung. 14,6 die hälftig der Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen und 0,9 Prozent die dem Arbeitnehmer allein zum bezahlen bleiben. Ist es Demokratie wenn man sich nicht mal mehr die Krankenkasse aussuchen kann?

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9 Tage in 2009

Freitag, 9. Januar 2009 22:18

Ach die Woche ist schon wieder rum. Schnell gehts,teilweise auch in diesem Jahr schon. Jetzt ist das neue Jahr schon 9 Tage alt. Manche Sachen zeichnen sich schon ab als ob sie schlechter werden, der Anfang von allen wird immer dazu benutzt alles besser zu sehen. Rechnet man alles gegeneinander ist es wol eine neutrale Stimmung. Nur leider stehe ich damit allein da oder mit nicht vielen sagen wir es so. Die Kanzlerin gibt ein schlechtes Jahr aus, Merckle hat sich schon vor den Zug geschmissen und die Unternehmensgruppe mit 100.000 Mitarbeitern im Stich gelassen und auch Robert Basic sucht was Neues. Ob es unterbewusst mit den bevorstehenden Veränderungen zu tun hat und er sich instinktiv schon neu ausrichtet? Keine Ahnung, abzuwarten bleibt ob er einen Preis zwischen 10 und 100 T Euro für seine Seite Basic Thinking bekommt. Eine Seite die so stark an ihn selbst gekoppelt ist das es wohl nur eine pro Forma Annahme sein dürfte das der PR so hoch bleibt und die Leserschaft nicht zu hunderten abrückt wie im BildBlog nach dem Schreiber-Wechsel.

Allerhand ist schon passiert in den 9 Tagen 2009. Mehr als sonst? Sind wir sensibler weil wir uns so sehr auf das neue Jahr gestürzt haben? Oder ist es das gleiche wie in jedem Jahr nur sind wir empfänglicher für Neuerungen weil wir uns von 2009 so viel versprechen?

Die Wahrheit liegt wohl dazwischen. Es gab doch in jedem neuen Jahr die Weiß -und Schwarzmaler und die wenigen grau-Seher die sich getroffen haben um das Wohl der Welt zu Beginn des Jahres festzulegen. Nichts Neues also. Neu ist vielleicht nur die Erwartungshaltung. Denn wenn die Politik und die Landeshäuper sagen es wird scheiße und es wird dann nicht scheiße dann freuen wir uns mehr als das wir fluchen, sind positiv überrascht und damit freundlich gestimmt – vielleicht also eine Weltwirtschaftstaktik die Menschen zur Wahl positiv zu beeindrucken.

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Ich will nicht,dass ihr weint

Sonntag, 7. Dezember 2008 19:34

Buchcover BOD Verlag

Buchcover BOD Verlag

Meinen ausgeprägten Zwang Bücher zu kaufen ist ja bekannt, ab und an bekomm ich auch mal eins geschenkt. So wie das Buch vom BOD Verlag, einem Verlag bei dem jeder zum Autor werden kann. Und nur so kam ich zu einer Abschrift eines Krankheitsverlaufs das mir den Schauer über meinen Rücken laufen ließ. Zugegeben das Buch ist nicht von einem Profischreiber, es ist nicht besonders dick (155 Seiten) und die Autoren Jennifer Cranen schreibt wie ihr der Mund gewachsen ist. Aber genau das macht dieses Buch zu einem Gänsehautbringer! Da lebt eine 16 jährige in den Tag, bekommt immer öfter Halsschmerzen und dann die Diagnose: Krebs! Auf den weiteren Seiten beschreibt sie den Alltag, die Nebenwirkungen der Therapien und die Hoffnungen die sie sich macht. Davon das Freunde gehen und andere kommen auch in der Krankheit. Sie beschreibt den Aufwand der Familien, die Rücksichtnahme und das Leben mit der Krankheit. Das Buch gibt einen einzigen Grund zu hoffen. Und so erwischte ich mich dabei zu hoffen, zu hoffen das Jennifer ihre Krankheit besiegt obwohl bereits im Vorwort die Antwort darauf steht. Das schon spiegelt wider das es auch dem Verleger nicht um ein Buch ging dessen Ende wie ein Film aufgebaut sein soll,sondern ein aus dem Leben gegriffenes Berichterstatten – dessen Ende kein Happy End ist und nur zeigt wie vergänglich das Leben sein kann.

Gegen Ende des Buches kommt es zu einem Bruch im Buch. Denn nicht die Autorin selbst sondern ihre Schwester schreibt die letzten Seiten des Buches. Weil der gesundheitliche Zustand von Jennifer in den Wochen schlechter wurde. Die letzte Seite, die mit “Nachwort” überschrieben ist und wohl eines der letzten Fotos von Jenni vom Oktober 2004 zeigt wurde von ihrer Mutter verfasst, deren Stärke mich in dem kompletten Buch faszinierte. Am 16. November 2004 starb Jennifer Cranen nach einem langen und optimistisch geführten Kampf gegen eine Krankheit die übermächtig erscheint in diesem Buch. Und zuletzt kommen keine guten Ratschläge oder Dankesreden,Jennifer Cranen hat im Alter von 16 Jahren nach einem Qualen-Marathon folgendes als Abschied diktiert:

Ich will nicht, dass ihr weint und um mich trauert, sondern mit einem Glas Sekt darauf anstoßt, dass ich nun endlich alles überstanden haben und keine Schmerzen mehr ertragen muss. Denkt nur daran, dass es mir gut geht, und vergesst das Trauern!

-Quelle:Jennifer Cranen, ich will nicht,dass ihr weint-

Diese abschließende Nachricht lese ich immer wieder. Es ist Wahnsinn wie sehr einem die Krankheit zusetzt und wie viel Kraft man braucht. Ich habe beim Lesen eines Buches noch nie so mitgelitten wie mit Jennifer Cranen. Und mit dem ersten Lesen dieses Abschieds standen mir ehrlich gesagt die Tränen in den Augen!

Fazit: Ein Buch dessen Thema mitterweile so gesellschaftlich ist das man die Grausamkeit dabei verharmlost. Jennifer schreibt einfach, verrennt sich nicht in den Fragen warum sie getroffen wurde, warum sie so bestraft wurde sondern nimmt den Kampf auf. Gerade deswegen berührt es, dass Jenni den Kampf nicht am Ende doch verliert.

Jennys Webseite: www.crazyjenni.de
Jennys Webseite über die Krankheit: www.crazyjenni.de/meinekrebspage
Jennys Gedenkseite: www.crazyjenni.de/jennis_gedenkseite

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Ich musste es wieder tun..Krankenhaus

Samstag, 8. November 2008 18:26

Ich musste wieder mal ins Krankenhaus. Notaufnahme. Aber nicht weil es einen Notfall gab, sondern weil der Bereitschaftsarzt einfach nicht ans Telefon gegangen ist. Twister also los, rinn ins Auto und Richtung City und *klopf*klopf* an die Rezeption. Nennt man das da so oder.. naja Empfang. Richtungsweisend dann in die Notfallambulanz geschritten und brav die 10 Euro bezahlt und dann geschlagene 2 Stunden dort gesessen. In der Zwischenzeit wusste ich schon alles über den Unfall der Frau die neben mir saß und deren Mann und die Kinder im Stundentakt mal vorbei schauten um zu gucken was los ist. Nach 2 Stunden (die Frau saß 3) bin ich rein ins Behandlungszimmer, zwischenzeitlich kamen natürlich Leute die nach mir kamen, vor mir dran, und im Behandlungszimmer fragte man mich erstmal warum ich hier sei. Nicht das ich das der Schwester schon beim einchecken erzählt hätte, nein, in der Zwischenzeit hätte man ja auch tot sein können. Man setzt einen Patienten 10 Euro leichter auf die Wartebank und nach 2 Stunden fragt man ihn erstmal was er genau hat. Das find ich gut. Solange ich also nicht mit meinem Kopf unter dem Arm da reinstiefele zähle ich als ..”der kann warten”. Ich war schlussendlich 4 Minuten da drin wovon sie mir zwei Minuten erklärt hat das sie mir nicht wirklich helfen könne da sie seit 20 Jahren ihr Examen hat und Chirugie macht und daher keine Ahnung hat, aber denkt das es etwas Allergisches ist und hat mir eine Tablette gegeben. Wenn es Montag nicht weg ist dann soll ich gleich um 07.00 Uhr zum Hautarzt gehen und der weiß dann bescheid.

Eh Hallo Frau Schmidt. Was ist das denn für eine Versorgung? Krank werden bitte nur von Montag bis Freitag in der Zeit von 06.00 – 23.00 Uhr oder was? Ach, könnt ich mich schön drüber aufregen. Aber stattdessen notiere ich nur mal eben die Partei und guck im Kalender wann es wieder soweit ist. Wenn die Politiker so weitermachen dann wird mein Kreuz zum Ende noch an die grauen Panther gehen. Ach ne, die gibt es ja auch nicht mehr.. naja abwarten. beliebt ist was anderes.

Thema: dailyblog, politik & presse | | Kommentare (0) | Autor: twister