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Joy Fielding: Schlaf nicht wenn es dunkel wird

Donnerstag, 22. Oktober 2009 22:07

Oh Gott wie viel Bücher habe ich dieses Jahr schon gelesen? 12? 15? So viel wie die letzten Jahre nicht zusammen und die Lust reißt nicht ab. Aktueller “Schinken” – “Schlaf nicht wenn es dunkel wird” von Joy Fielding.

Die Krankenschwester Terry lebt allein. Nach dem Tod ihrer Mutter die sie bis zum letzten Tag gepflegt hat lebt sie allein in dem großen Haus in Florida. Im Garten steht ein kleines Häuschen das Erica, eine junge Untermieterin, bewohnte. Bevor Sie sich aus dem Staub gemacht hat, mit Mietschulden. Terry beschließt das Haus neu zu vermieten. Nicht nur um ein paar Einnahmen zu haben, sondern auch um etwas mehr Gesellschaft in ihr karg gewordenes Leben zu kriegen. Auf die Anzeige meldet sich Alison. Eine junge Frau die Ihr Glück und weiteren Lebensweg in Florida neu finden will ,nachdem sie mit Ihrer Familie nicht mehr klar kommt. Die beiden werden Freunde, mehr als Freunde. Alison hält Einzug in das Leben und den Alltag von Terry, einer 40-jährigen Frau die eigentlich nur geliebt werden will. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Freunde von Alison gehen ein und aus. Aber die Sache wird merkwürdig. Lance taucht auf in dem kleinen Häuschen, Alisons Bruder aus Baltimore der nur mal nach ihr sehen will, weil der Rest ihrer Familie nicht weiß wo Alison ist. Lance wird anzüglich, Terry schöpft mehr und mehr verdacht – irgendwas stimmt da nicht! Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Lance entpuppt sich als jemand anders, nur der Name stimmt. Es ist der Ex von Alison. Terry wird alles zu viel. Als dann auch noch der neue Flirt nicht das ist was er scheint verliert sie die Nerven. Das Ende ist im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich.

Eine sich ständig drehende Geschichte die nichts an Spannung verliert über die 350 Seiten. Und das Ende? Wer nach der Hälfte des Buches nur den Anschein hat die Lösung zu wissen – wird hinter her große Augen machen!

Lesebefehl!

Thema: politik & presse | | Kommentare (0) | Autor: twister

Web08

Mittwoch, 31. Dezember 2008 18:45

Joha.. geht mal gar nicht hat mich auf die Idee gebracht das man ja mal eine kleine Blogauswertung treffen könnte. Also eine dieser völlig überflüssigen Statistikbeiträge die keinen Sinn haben und auch nicht sonderlich viel Inhalt, aber es ist eine gute Sache sich bei den “Lesern” für 2008 zu bedanken. Bei wie vielen einzelnen Lesern ich mich bedanken darf weiß ich gar nicht, ich weiß nur das Braintwist in diesem Jahr 146212 (heute ausgeschlossen) registriert hat und dafür DANKE. Das sind 401,68 Leute am Tag die hier lesen, 12184,33 Besucher pro Monat im Durchschnitt. Ganz ehrlich – hätte ich nie gedacht, aber is schön.

Statistik 2008

Statistik 2008

Dadurch ändert sich im kommenden Jahr nichts,aber wie gesagt der Gedanke trägt auch mehr den Namen “Danke” als “detailierte Auswertung”. WordPress hat mich aka die Community auch 2008 nicht mit einer Vielzahl von Updates bedacht. Ich glaub wir sind von 2.2 oder 2.1 auf 2.7 mit all den bekannten Unterschritten. Auf der einen Seite gut, wegen der Sicherheit und der Entwicklung, auf der anderen Seite nervig, weil zeitraubend. Aber ich glaube auch dafür wurde die automatische Aktualisierung erfunden (die noch nicht einwandfrei funktioniert).

Braintwist ist jetzt 1079 Tage Online und hat in der Zeit 719 Beiträge aufgenommen. Das macht einen Tagesschnitt von 0,57 Beiträgen. Heißt also aller 2 Tage steht hier was Neues. Vielleicht ist es das was ich noch verbessern will in 2009. Denn 1 Beitrag pro Tag wäre auch nicht schlecht. Aber wir wollen ja auch keinen erschlagen.

Was gab es sonst noch so 2008 im digitalen Leben, neben der Statistik von braintwist.de? Patsy Jones hat zugemacht und heißt jetzt Indigoindian. Don Dahlmann hat immer noch Probleme mit seinem Blog auf Antville und zu allem Überfluss auch keine Export-Funktion und wird wohl ewig weiterfluchen. Ritman bleibt Pagerank-Geil und freut sich das die Farbwolke nun auf der 4 schwebt bei unseren Datenschutz-Freunden von Google. Steve Jobs und auch Bill Gates haben das Feld für neue Leute geräumt und sind in diesem Jahr abgetreten von der Bühne des Silicon Valey (oder fast). Claus Kleber mein Held der Tagessschau berichtet erstmals Online von der US Wahl – trotz guter Ideen müssen die Öffentlich-Rechtlichen ihr Internet Angebot aber einschränken. Facebook wird deutsch und greift gleichzeitig nach den VZ-Sternen und auch sonst ist 2008 ein ehr merkwürdiges Jahr, egal welche Rubrik man ansieht. Ein Glück hat Excite schon mal die ganze Sache mit den beliebten Webseiten zusammen gefasst.

2009 erwartet uns weiterhin die Klage gegen die VDS, der Kampf der sozialen Netzwerke um Kunden und Marktanteile. Wir werden sicherlich mehr und mehr als Web Content angeboten bekommen und ich frage mich jetzt schon was YouTube für einen Filmcontest machen will, denn wie immer im Depri-Jahr 3 haben wir weder EM noch WM. Weder in Echt noch Digital.

Prost Neujahr!

Thema: web|wab|wumbel | | Kommentare (0) | Autor: twister

Liveshopping – die Jagd im 21.Jahrhundert

Donnerstag, 4. September 2008 12:35

Kennt ihr Liveshopping? Ich weiß nicht wie lange das schon existiert, ich bin in den Surftipps des Internet Magazins darauf aufmerksam geworden und habe gleich mal die drei genannten Portale guut.de, Preisbock.de und  schutzgeld.de aufgerufen und war positiv überrascht. Oder sagen wir besser mein Schnäppchen-Gen war mal wieder zum Leben erweckt. Meistens vergesse ich solche Surftipps innerhalb von 24 Stunden wieder, aber bei dem beschloss ich mal ein Lesezeichen zu verschwenden. Ich hab nun ein paar Mal drauf geschaut und mich gefragt ob das die einzigen sind und ob es idealerweise nicht eine Übersicht über alle Angebote gibt. Und so kam ich zu lifeshoppingguide.de. Eine einfach gemachte Seite bei dem die Screenshots der Webseiten in der Übersicht sind. Eine Weile geladen kamen auch die Tagesangebote einer Vielzahl solcher Anbieter. Schnell hatte ich ‘Will-Ich-Haben’ Liste fertig mit dem neuen Spielzeug und Sachen auf die ich nicht verzichten könnte wenn mir die jemand als “Schnäppchen” verkauft. Ich kam auf neues Handy,Videokamera und einen Standmixer (ja,wirklich). Es vergingen aber noch ein paar Tage bis mich der erste Artikel auf handyzek.de ansprach. Ein Handy von Samsung, anstatt 149,00 Euro  für 95,00 Euro oder so ähnlich. Aber geprägt vom damaligen ProBino Fall beschloss ich genau zu lesen. Und so wurde aus Schnäppchen 1 schon mal ein Flop, wie aus dem gesamten Eindruck der Seite. Denn im Kleingedruckten fand sich das wieder:

(…) Gültig nur mit Abschluss eines Vertrages (…).

Außerdem widersprach man sich selber im Preis. Auf Seite 1(jpg) ist das Handy mit 74,97 Euro inkl. Mwst. zu haben, auf der Bestellseite(jpg) kostet das Ganze dann schon 70,00 Euro exkl. Mwst. , die Steuer eingerechnet also schon 83,30 Euro zzgl. Versand !! Da kommen also von Seite 1 zu Seite 2 mal eben 8,33 Euro (!!) dazu. Soll das rein zufällig passiert sein? Da guck ich in nächster Zeit mal genauer hin!Das es auch ehrlich zugehen kann zeigt uns heute zum Beispiel woogywoo.de. Gleich auf der Angebotsseite kommt klar zum Tragen das es sich um ein Vertrag handelt (screenshot jpg).

Nach längerer Zeit dann habe ich auch mal ein Angebot gefunden das ich wollte, sozusagen wie für mich bestellt lachte mich ein Standmixer von Princess an. Da ich viel mixe bietet es sich der Bequemlichkeit zu liebe an. Bei Shoppingday.de bin ich aufmerksam geworden, kurz nachgedacht und nochmal auf der Hersteller Seite geguckt und zugeschlagen. Bezahlt per VISA in Vorkasse, Email erhalten das die Zahlung eingegangen ist und dann noch eine das es raus ist. Hier per DPD angekommen, geöffnet,kaputt!Mixstab abgebrochen. Die 0180er Nummer hat mich immer nur zum AB geleitet, der Königsweg per Email musste her. Da meldete sich auch jemand mit der Bitte um Fotos und der weitere Weg wird mir mitgeteilt. Die Fotos haben sie heute erhalten, mal sehen welches Update ich schreiben kann. Ob gut oder schlecht.

Fazit: Liveshopping weckt die Instinkte und ist damit nicht nur eine witzige Sache sondern kann auch zum Sport ausarten. Wenn man sich selbst im Griff hat dann kann das richtig spaß machen, wenn nicht bestellt man RTL Supermann Peter Zwegert nach Hause und organisiert ein Flipchart und lässt sich in großen Lettern sein Leben vorrechnen. Das es auch hier schwarze Schafe gibt hat man gesehen, daher gilt Angebot bis zum Schluss lesen und nicht unkritisch werden wenn man die PS3 + Laptop + 2 Handys für 0,00 Euro kriegt nur weil liveshopping dran steht. Allein von meinem ersten Besuch bis heute sind zum Lifeshopping Guide mehrere Firmen darunter auch die großen Spieler wie Quelle und Tschibo dazu gekommen, ein Anzeichen für Wachstum. Das Konzept ist klar. Ladenhütter,Konkursmasse und etwas veraltete Artikel kommen unter den Hammer. So habe ich bis heute nur Videokameras gesehen die keine Festplatte hatten, die meisten haben ausschließlich Mini-DV als Aufnahmeformat. Ist aber OK wenn man die Preise sieht. Die weiteren Risiken des Internethandels sind bekannt. Ich gucke auch weiter, weil es mir spaß macht. Und ich denke die Fangemeinde wird wachsen in nächster Zeit. Die Antwort ob es zum Hype reicht kann ich nicht geben, aber das Potential ist gegeben.

Thema: web|wab|wumbel | | Kommentare (4) | Autor: twister

Bericht zu meinVZ

Donnerstag, 17. Juli 2008 17:49

Also… da habe ich MeinVZ mal unabhängig und ohne Vorurteile getestet. 45 Freunde in 2.5 Tagen “gesammelt”, teilweise Menschen die ich vor Jahren zum letzten Mal gesehen habe. Es wurden Termine gemacht, aktuelle Lebenssituationen ausgetauscht und viele Fragen geklärt.

Sicher es gibt auch einen Teil den man nicht sehen will, aber die Einstellungen zur Privatsphäre kann man detailiert steuern und somit auch dem ein oder anderen alten Bekannten aus dem Weg gehen. Schlecht gelöst finde ich den “Nachrichtendienst”. Eine Zusammenfassung aller Emails in ein Punkt der sich per Ajax auf und zu schieben lässt wäre besser als der gestückelte Postkasten über 25 Seiten in dem man die alten Nachrichten dann über x Seiten suchen muss. Das die Optik von facebook gekupfert wurde finde ich ebenfalls nicht gut. Aber zumindest macht man schon den Unterschied zwischen den einzelnen VZs. In den Einstellungen, bei der Suche und auch sonst grenzt man sich schon ein wenig ab. Wenngleich die Netzwerke ineinander laufen, aber so, und das ist ja der Network-Gedanke, soll es ja auch sein.

Die Gruppen sind ebenso unergiebig wie bei facebook, sie dienen mehr der Neigungspräsentation als dem wirklichen Austausch, aber das scheint wirklich bei privaten Netzwerkseiten so zu sein. Im Gegensatz zu XING bei dem die Gruppen ein wesentlicher und ernsthafter Punkt sind.

Zum Thema “gruscheln” halte ich mich zurück. Es ist nervig und hat gar nichts zu bedeuten. Das hat was von Kindernetzwerk für mich, weil man übertriebenen Schmus wie “gruscheln” einfach nicht braucht.

Mein Fazit: Wenn man in Deutschland Leute sucht, sollte man sich an VZs halten. Facebook wird es schwer haben weil nur wenige Leute sich auf mehreren gleichen Seiten anmelden. Registrierung und Einloggen sind halt doch ein bisschen Arbeit. Vorteil VZ, denn die waren früher auf dem deutschen Markt. Folglich haben sie die “Normalos” bereits abgegriffen und nur die Hart-Networker haben mehrere Accounts. Nachteil durch virales Marketing und einige unüberlegte Schritte der Erfinder und auch der jetzigen Manager schwebt ein schlechter Geruch über dem VZ-Netzwerk. Alles in Allem Mittel zum Zweck um Kontakt zu halten. Vergleichbar mit der früheren Telekommunikationssituation in Deutschland. Als der rosa Riese noch der einzige war der die Telefonnummern verlegen durfte. Ob Facebook langfristig den Sprung über die VZs hinweg schafft wage ich zu bezweifeln. Aber auch hier lasse ich mich gern eines Besseren beleheren.

Alles in Allem Mittel zum Zweck um Kontakt zu halten

Update: Und hier dann endlich die logische Konsequenz die ich schon fast vergessen hätte.

Thema: dailyblog | | Kommentare (0) | Autor: twister